Literatur

Europa literarisch: Lieve Joris und Stéphane Lambert (Belgien)

08.02.2011, 18:00

Belgien kennt mindestens zwei literarische Landschaften, die französische und die flämische. Deshalb sind für diese Veranstaltung eine Autorin und ein Autor eingeladen, die zwei sehr unterschiedliche Perspektiven auf die Literatur des Nachbarn im Westen eröffnen: Lieve Joris und Stéphane Lambert.

Lieve Joris (*1953 Neepelt, Flandern) ist eine große Reisende, seit dreißig Jahren ist sie in Ost-Europa, Afrika und den Nahen Osten unterwegs, schildert ihre Erlebnisse in literarischen Reportagen. Die französische Zeitschrift Libération nannte sie „die beste Journalistin der Welt“. Lieve Joris liest aus Die Stunde der Rebellen, Begegnungen mit dem Kongo (Malik Verlag 2003, Übersetzung aus dem Flämischen von Barbara Heller).


Stéphane Lambert (*1974 Brüssel) erzählt in seinem Roman Die Farben der Nacht die Geschichte des Belgiers Nathaniel, der in Prag ein Buch über den florentinischen Renaissance-Maler Bernardo Daddi schreibt. Aber: Zwischen Karlsbrücke und Pilsner Urquell, im nächtlichen Neonlicht einer 24/7-Tankstelle entdeckt Nathaniel ungeahnte Bezüge zwischen der Gegenwart und der Renaissance. Eine mitteleuropäische Reise durch Zeit und Raum.

Moderation: Dr. Thomas Wohlfahrt



Europäisches Haus
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