Literatur

Europa literarisch: Lisbeth Brun (Dänemark)
18.01.2011, 18:00
Mit einem Blick nach Norden startet die Reihe „Europa literarisch“ ins Jahr 2011. Zu Gast ist Lisbeth Brun, in der Schweiz lebender Literatur-Star aus der Heimat Christian Andersens und das bislang „am besten gehütete Geheimnis der dänischen Literatur“, so die Kopenhagener Zeitung Politiken. Noch frisch aus der Druckerpresse ist die erste deutsche Übersetzung einer ihrer insgesamt vier Romane: Das Paradies (AAP Verlag 2010, Übersetzung Ute Pagermann).
Der Romanheld Frode gibt sein Wanderleben, den Jahrmarkt auf und übernimmt die Wäscherei im kleinen Ort Hobro. Sein Sohn Tom, ein altkluges Kind, erobert die Freundschaft der Witwen, die im vornehmen Banegaardsvey, dem Bahnhofsweg, leben und entdeckt als Heranwachsender nach und nach die versteckten Geschichten hinter der trügerischen Fjordidylle.
„Das Paradies ist eine spannende, lebendige Erzählung. Lisbeth Brun schreibt so, dass sich das Buch gleichsam wie ein Film abspult – und welch ein Film.“ (Radio P4 Fyn)
Lisbeth Brun, geboren 1963, war u. a. Lehrerin an einer Waldorfschule. Sie hat bislang vier Romane in Dänemark veröffentlicht: 2005 Nord for Fjorden und Tingenes tilstand, 2006 Vejs Ende, 2007 På grænsen und 2009 Paradisets have (Das Paradies, alle dänischen Titel im Gyldendal Verlag).
Europäisches Haus
Unter den Linden 78
10117 Berlin

